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Wir stellen jeden Monat ein Fahrzeug aus dem OOC vor:

Hier ist unser KLASSIKER des MONATS Oktober 2021 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ: W116 (280SE)
Hersteller: Mercedes – Benz, Stuttgart
Land: Deutschland
Baujahr: 11 / 1975
Hubraum: 2746 ccm
Motor: 6 Zylinder – Reihenmotor (M110)
Getriebe: 3-Gang Automatik
Leistung: 136 KW / 185 PS
Max km/h: 195 km/h
Laufleistung: ca. 235.000 km
Tankinhalt: 96 Liter Super
Leergewicht: 1610 kg (max: 2120 kg)
Länge/Breite/Höhe: 4,96 m/ 1,87 m / 1,42 m

Die Mercedes-Benz Baureihe 116 bezeichnet die Oberklasse-Limousinen, die die damalige Daimler-Benz AG ab September 1972 auf den Markt brachte. Mit dieser Baureihe wurde der Begriff „S-Klasse“ ins Leben gerufen; Daimler-Benz selbst sieht die Vorgänger W 108/W 109 als eigentliche Geburtsstunde der S-Klasse. Die Bezeichnung W 116 steht für die Limousinen, die Langversion „SEL“ wird als V 116 bezeichnet. Einige Modelle der Baureihe 116 wurden noch bis September 1980 weitergebaut. In der „neuen S-Klasse“ wurden viele technische Errungenschaften erstmals verbaut. Die Vorderachse stammt vom Versuchswagen C111, die Fahrgastzelle wurde versteift und zahlreiche Sicherheitsverbesserungen eingebaut (ABS, verschmutzungsarme Heckleuchten ...)

1966 begann die Entwicklung der Baureihe W 116. Ziel dabei war größtmöglicher Komfort bei bis dahin unerreichter passiver Sicherheit. Federführend war der Technikvorstand Hans Scherenberg. 1971 sagte der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter der Internationalen Automobil-Ausstellung die IAA Pkw ab. Das neue Modell wurde erst am 25. September 1972 an der spanischen Costa Brava vorgestellt.

Die neue Formen- und Designsprache wurde vom R 107 vorweggenommen, der bereits im April 1971 präsentiert worden war. Der W 116 war deutlich länger, breiter, niedriger und weniger filigran gestaltet als das Vorgängermodell: Sicherheitsaspekte flossen in das Interieur- wie das Exterieurdesign ein. Der Wagen wurde im Windkanal untersucht, der cw-Wert beträgt 0,41. Auch waren erstmals Scheinwerfer und Kühlergrill horizontal ausgelegt; dieses Stilmerkmal findet sich bis heute bei allen Mercedes-Modellen wieder. Markant waren auch die parallel laufenden Scheibenwischer sowie der umfassend gepolsterte Innenraum. Hier wurden alle Oberflächen gepolstert sowie Bedienelemente versenkt integriert. Hier schlugen sich die Erfahrungen aus dem Mercedes-Benz ESF (Experimentier-Sicherheits-Fahrzeugen) nieder.
Verantwortlicher Designer war ein letztes Mal Friedrich Geiger. Zahlreiche gestalterische Merkmale wurden später in anderen Modellen eingesetzt; insbesondere in der 1975 erschienenen Mittelklasse-Baureihe 123.

Dieses Fahrzeug kostete im November 1975 (inkl. Ausstattung) 38.211 DM. Es hat folgende Sonderausstattung: Metallic-Lackierung, Becker-Mexico-Cassette Stereo, Servolenkung, ESSD, Verbandkasten)

Das Fahrzeug befindet sich seit der Auslieferung in Familienbesitz und wurde bis 2001 täglich gefahren. 1998/99 wurde die Karosserie umfangreich restauriert (Blech, Lackierung). Zudem wurde ein E2-Kat. nachgerüstet. Ansonsten ist der Wagen im Auslieferungszustand. Sowohl die Innenausstattung als auch Motor und Fahrwerk sind lediglich instandgehalten worden. 

 

Typ/Modell: GOGGO Coupé
Baujahr: 1965
Motor: 13 PS, 250 ccm, 2-Zylinder-Zweitakter
Getriebe: 4-Gang, mechanisch, unsynchronisiert
Max. km/h: 85 km/h

Das Goggomobil (kurz: Goggo) ist ein Kleinwagen der Hans Glas GmbH, der von 1955 bis 1969 in verschiedenen Versionen hergestellt wurde. Es war der erste PKW dieses Herstellers. Er wurde Markenname sowohl für den von 1951 bis 1956 gebauten Motorroller, als auch für das Goggomobil als PKW. Von 1957 bis 1969 wurde auch eine Coupe-Variante angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Notsitzen und Panorama- Heckscheibe. Der Preis der Limousine betrug gegen Schluss der Bauzeit etwa 3.600 DM, das Coupe kostete etwa 4.000 DM.
Auf der Basis des Coupes entstand auch ein Cabrio, von dem aber nur neun Prototypen gebaut wurden. Gelegentlich auftauchende Cabrios sind in der Regel eigene Umbauten. Der Motor des Grundmodells hatte einen Hubraum von 250 ccm, so dass das Goggomobil auch von Inhabern eines Motorradführerscheins der alten Klasse 4 gefahren werden durfte. Im Heck war ein gebläsegekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit verblocktem Vierganggetriebe quer eingebaut.
Von 1955 bis 1961 wurde das Goggomobil auch in den USA verkauft. Am 30. Juni 1969, zwei Jahre und sechs Monate nachdem BMW die Hans Glas GmbH übernommen hatte, endete die Produktion
des Goggomobils. Insgesamt wurde das Fahrzeug 284.491 Mal gebaut, davon 214.313 Stück als Limousine, 66.511 als Coupe und 3.667 als Transporter.

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