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Fahrzeug des Monats Oktober

 

 

 

Daimler-Benz 180 D Kombilimousine (Karrosserie Binz)

Baujahr: 1956

Motor: Reihen-4-Zylinder mit 1.767 ccm und 40 PS

Getriebe: 4-Gang mechanisch, Lenkradschaltung

Max. km/h: 110

 

Besonderheiten:

 

Daimler-Benz hat erst in den siebziger Jahren begonnen, serienmäßig "Kombinationskraftwagen" herzustellen.

 

Bis dahin war es unabhängigen Karosserieherstellern vorbehalten, hier diverse Spezialversionen anzubieten.

 

Dennoch wurde kleinere Sonderserien dieser Fahrzeuge auch über das offizielle Händlernetz vertrieben.

 

In erster Linie wurden Kranken- und Bestattungswagen gebaut. Hier waren Firmen wie Binz & Co. in Lorch oder Christian Miesen in Bonn führend.

 

Bis Ende 1965 verwendete man dafür ausschließlich die 4-Zylinder Basismodelle der Reihe W 120 folgende. Als die 230er

Reihe erschien, verwendete man dafür auch die 6-Zylindermodelle auf einem 40 Zentimeter verlängertem Fahrgestell, dass Daimler-Benz baute.

 

Der im Fotomodell verwendete 180 D-Motor galt als besonders unverwüstlich und trieb außer den PKW auch Zehntausende von Unimogs, Kleinlastern und Kleinbussen an und wurde als Bootsmotor eingesetzt.

 

Für diese Motoren sind außergewöhnlich lange Laufleistungen bei extrem niedrigen Verbrauchswerten von im Schnitt 4,7 bis 5,7 Liter mit vollbeladenen Fahrzeugen dokumentiert. Was damals als sehr gut im Vergleich zu anderen Fahrzeugen galt.

 

Es gibt eine ganze Reihe von Fahrzeugen, die mit diesem Motor bis an die Millionengrenze an Kilometern zurückgelegt haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ/Modell: GOGGO Coupé
Baujahr: 1965
Motor: 13 PS, 250 ccm, 2-Zylinder-Zweitakter
Getriebe: 4-Gang, mechanisch, unsynchronisiert
Max. km/h: 85 km/h

Das Goggomobil (kurz: Goggo) ist ein Kleinwagen der Hans Glas GmbH, der von 1955 bis 1969 in verschiedenen Versionen hergestellt wurde. Es war der erste PKW dieses Herstellers. Er wurde Markenname sowohl für den von 1951 bis 1956 gebauten Motorroller, als auch für das Goggomobil als PKW. Von 1957 bis 1969 wurde auch eine Coupe-Variante angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Notsitzen und Panorama- Heckscheibe. Der Preis der Limousine betrug gegen Schluss der Bauzeit etwa 3.600 DM, das Coupe kostete etwa 4.000 DM.
Auf der Basis des Coupes entstand auch ein Cabrio, von dem aber nur neun Prototypen gebaut wurden. Gelegentlich auftauchende Cabrios sind in der Regel eigene Umbauten. Der Motor des Grundmodells hatte einen Hubraum von 250 ccm, so dass das Goggomobil auch von Inhabern eines Motorradführerscheins der alten Klasse 4 gefahren werden durfte. Im Heck war ein gebläsegekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit verblocktem Vierganggetriebe quer eingebaut.
Von 1955 bis 1961 wurde das Goggomobil auch in den USA verkauft. Am 30. Juni 1969, zwei Jahre und sechs Monate nachdem BMW die Hans Glas GmbH übernommen hatte, endete die Produktion
des Goggomobils. Insgesamt wurde das Fahrzeug 284.491 Mal gebaut, davon 214.313 Stück als Limousine, 66.511 als Coupe und 3.667 als Transporter.

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