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März 2021

ERPEL  SN 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baujahr: 1991


Motor: 65 PS, 1.275 ccm


Getriebe: 5-Gang, mechanisch


Max. km/h: 190 km/h


Besonderheiten:

Der SN 1 ist in fast 10-jähriger Bauzeit entstanden. SN steht für die beiden Männer hinter
diesem Projekt: Spieker und Nickel. Die 1 selbstredend für das bisher einzige Modell dieser
Kleinserie. Der „Erpel“ hat eine eigene Fahrgestellnummer, was daran liegt, dass der
Rahmen selbstgebaut und TÜV abgenommen ist. Es liegt eine Typgenehmigung vor, so dass
man theoretisch weitere Fahrzeuge bauen könnte.


Theoretisch deswegen, weil der „Erpel“ bisher ein Einzelstück ist und nach derzeitigem
Kenntnisstand auch bleiben wird. Die Prüfung zur Zulassung des Rahmens beinhalteten eine
25.000-fache Verwindung des Rahmens, was nach anfänglichen Schwierigkeiten zur vollsten
Zufriedenheit aller Beteiligten erreicht werden konnte.


Der Rahmen wurde dabei aus ST52 Feinkornstahl hergestellt, einschließlich Querstrebe und
Knotenblechen. Der Motor stammt aus einem Citroen GSA, hat serienmäßig knapp 1300 ccm
und leistet um die 65 PS. Beatmet wird der Motor von einem Weber-Doppelvergaser.


Das Fahrwerk des „Erpel“ stammt ebenfalls aus dem GSA und ist ein hydropneumatisches
Fahrwerk. Die Bremsanlage wurde daher ebenso dem GSA entnommen. Durch die Verbindung
mit der Hydropneumatik (180 bar Betriebsdruck) ist die Bremsanlage äußerst zupackend.
Bei Bedarf stehen alle vier Räder (205/50-R15) auf einmal.


Die notwendigen Anpassungen der Karosserie erfolgten entweder in Stahlblech der Stärke
1,5 mm oder alternativ in GFK. Lediglich das Oberteil der Karosserie und die Türen sind noch
vom originalen 2CV. Der „Erpel“ ist also eine Ente mit Leistung, der Traum aller Entenfahrer und -

ein absolutes Unikat!

 

 

 

 

Typ/Modell: GOGGO Coupé
Baujahr: 1965
Motor: 13 PS, 250 ccm, 2-Zylinder-Zweitakter
Getriebe: 4-Gang, mechanisch, unsynchronisiert
Max. km/h: 85 km/h

Das Goggomobil (kurz: Goggo) ist ein Kleinwagen der Hans Glas GmbH, der von 1955 bis 1969 in verschiedenen Versionen hergestellt wurde. Es war der erste PKW dieses Herstellers. Er wurde Markenname sowohl für den von 1951 bis 1956 gebauten Motorroller, als auch für das Goggomobil als PKW. Von 1957 bis 1969 wurde auch eine Coupe-Variante angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Notsitzen und Panorama- Heckscheibe. Der Preis der Limousine betrug gegen Schluss der Bauzeit etwa 3.600 DM, das Coupe kostete etwa 4.000 DM.
Auf der Basis des Coupes entstand auch ein Cabrio, von dem aber nur neun Prototypen gebaut wurden. Gelegentlich auftauchende Cabrios sind in der Regel eigene Umbauten. Der Motor des Grundmodells hatte einen Hubraum von 250 ccm, so dass das Goggomobil auch von Inhabern eines Motorradführerscheins der alten Klasse 4 gefahren werden durfte. Im Heck war ein gebläsegekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit verblocktem Vierganggetriebe quer eingebaut.
Von 1955 bis 1961 wurde das Goggomobil auch in den USA verkauft. Am 30. Juni 1969, zwei Jahre und sechs Monate nachdem BMW die Hans Glas GmbH übernommen hatte, endete die Produktion
des Goggomobils. Insgesamt wurde das Fahrzeug 284.491 Mal gebaut, davon 214.313 Stück als Limousine, 66.511 als Coupe und 3.667 als Transporter.

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