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Typ/Modell: Mercedes-Benz 230 SL „Pagode“ (W113)
Baujahr: 1964
Motor: 6-Zylinder Reihenmotor, 2,3l Hubraum, 150 PS
Getriebe: 4-Gang, Schaltgetriebe
Max. km/h: 200 km/h

Als beim Genfer Automobil-Salon im März 1963 der Mercedes-Benz 230 SL vorgestellt wird, sorgt er bei der Fachwelt für Aufsehen. Der intern als W 113 geführte zweisitzige Roadster vereint kultivierte Kraftentfaltung mit einnehmender Eleganz und zeichnet sich durch herausragenden Komfort, exzellente Fahrleistungen und vorbildliche Fahrsicherheit aus. Denn der 230 SL ist der weltweit erste Sportwagen mit einer Sicherheitskarosserie, die aus steifer Fahrgastzelle und Knautschzonen an Front und Heck besteht. Damit setzen die Konstrukteure der Marke Mercedes-Benz Béla Barényis Erkenntnisse zur passiven Sicherheit erstmals im Sportwagenbau um.
Die charakteristische Form des abnehmbaren Coupédachs mit seiner nach innen zeigenden Wölbung verbessert die passive Sicherheit zusätzlich. Weil das von Paul Bracq entworfene Coupédach an die geschwungenen Dächer von fernöstlichen Tempelbauten erinnert, erhält der neue SL schnell den Beinamen „Pagode“. Unter der Leitung des Designers Friedrich Geiger ist so ein modern gezeichnetes Fahrzeug mit klarer und unverwechselbarer Linienführung entstanden. Als technische Basis dient die Oberklasse-Limousine 220 SE – besser als „Heckflosse“ bekannt. Von diesem Vorläufer der heutigen S-Klasse stammen die verkürzte und verstärkte Rahmenbodenanlagen inklusive Vorder- und Hinterradaufhängung. Der auf 2,3 Liter aufgebohrte Motor M 127 II leistet 150 PS bei 5500/min und bietet bei 4200/min ein Drehmoment von 196 Nm. Dieser sehr sportlich angelegte Antrieb des SL verlangt verhältnismäßig hohe Drehzahlen und liegt sportlich ambitionierten Fahrern.
Den 230 SL gab es mit Klappverdeck, als Sportwagen mit abnehmbarem Coupédach und in einer besonderen Variante mit abnehmbarem Coupédach inklusive Roadsterverdeck, wie bei diesem schönen Fahrzeug. Für viele Liebhaber gehört die Pagode zu den schönsten jemals gebauten Automobilen. Im März 1971 endet die Produktion des W 113 nach insgesamt 48.912 gebauten Exemplaren, von denen viele exportiert wurden.
Unser Kalender-Modell befindet sich in einem technisch und optisch hervorragenden Zustand und fand 2019 zu seinem jetzigen Besitzer. Seitdem darf die Pagode öfter die Weite Ostfrieslands erobern.

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