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Fahrzeug des Monats Dezember

 

 

 

Typ/Modell: NSU Prinz 2 Typ 30 E

 

Baujahr: 1959

Motor: 583 ccm mit 23 PS

Getriebe: 4-Gang mechanisch

Max. km/h: 111

 

Besonderheiten:

Die Erstzulassung unseres Fotomodells lautete auf die amerikanische Botschaft in Budapest, Ungarn. Der Weg bis in das ferne Ostfriesland war also weit, bis der kleine Prinz hier seine sichere Garage für seinen Alterssitz fand.

Das Fahrzeug befindet sich im absoluten Originalzustand in der Farbe blau/weiß mit beigen Kunstledersitzen.

Nach dem zweiten Weltkrieg hatte NSU zunächst nur Zweiräder hergestellt. Im März 1958 begann die Produktion des ersten NSU Prinz, einem Kleinwagen, den man ein Jahr zuvor auf der IAA in Frankfurt bereits vorgestellt hatte.

Es war ein Kleinwagen mit selbsttragender Karosserie und einem im Heck eingebauten Motor mit 583 ccm mit Luftkühlung, der zunächst 20 PS leistete.

Die Ausstattung war recht einfach. Das Besondere war der Gleichläufer-Parallell-Twin-Viertakt-Motor, der mit obenliegender Nockenwelle über Schubstangen und Excenter arbeitete und so Ähnlichkeiten zum Einzylinder der NSU-Max aufwies. Die starken Schwingungen versuchte man mit besonderen Silentblöcken in den Griff zu bekommen. Eine moderne Dynastartanlage von Bosch ergänzte mit seiner kombinierten Anlasser-Lichtmaschine die technische Ausstattung und hatte bereits eine 12-Voltanlage. Ein unsynchronisiertes Klauengetriebe sortierte die vier Gänge.

Das Urmodell gab es nur in lichtgrün und es wurde erst nachträglich als Prinz 1 bezeichnet.

1959 folgte ihm der Prinz 2, der zeitweise parallell als besser ausgestattetes Model angeboten wurde. Er hatte ein vollsynchronisiertes Getriebe, ein besser bestücktes Armaturenbrett, Kurbelfenster an Stelle von Schiebefenstern, Aschenbecher und schicke Kunstlederapplikationen. Typ 30 war dann die sportlichere Version davon. Erkennbar z. B. an den Blinkern unter den Hauptscheinwerfern und einer höheren Verdichtung. Und dann gab es noch das Exportmodell 30 E, das mit einem größeren Vergaser bis zu 30 PS lieferten.

 

 

 

Typ/Modell: GOGGO Coupé
Baujahr: 1965
Motor: 13 PS, 250 ccm, 2-Zylinder-Zweitakter
Getriebe: 4-Gang, mechanisch, unsynchronisiert
Max. km/h: 85 km/h

Das Goggomobil (kurz: Goggo) ist ein Kleinwagen der Hans Glas GmbH, der von 1955 bis 1969 in verschiedenen Versionen hergestellt wurde. Es war der erste PKW dieses Herstellers. Er wurde Markenname sowohl für den von 1951 bis 1956 gebauten Motorroller, als auch für das Goggomobil als PKW. Von 1957 bis 1969 wurde auch eine Coupe-Variante angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Notsitzen und Panorama- Heckscheibe. Der Preis der Limousine betrug gegen Schluss der Bauzeit etwa 3.600 DM, das Coupe kostete etwa 4.000 DM.
Auf der Basis des Coupes entstand auch ein Cabrio, von dem aber nur neun Prototypen gebaut wurden. Gelegentlich auftauchende Cabrios sind in der Regel eigene Umbauten. Der Motor des Grundmodells hatte einen Hubraum von 250 ccm, so dass das Goggomobil auch von Inhabern eines Motorradführerscheins der alten Klasse 4 gefahren werden durfte. Im Heck war ein gebläsegekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit verblocktem Vierganggetriebe quer eingebaut.
Von 1955 bis 1961 wurde das Goggomobil auch in den USA verkauft. Am 30. Juni 1969, zwei Jahre und sechs Monate nachdem BMW die Hans Glas GmbH übernommen hatte, endete die Produktion
des Goggomobils. Insgesamt wurde das Fahrzeug 284.491 Mal gebaut, davon 214.313 Stück als Limousine, 66.511 als Coupe und 3.667 als Transporter.

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