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April

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NSU TT

 

Baujahr: 1970

Motor: 60 PS, 1.1000 ccm

Getriebe: 4-Gang mechanisch

Max. km/h: 160

 

Der NSU TT und der NSU TTS waren sportliche Pkw-Modelle der NSU Motorenwerke AG und wurden 1965 bis 1972 in verschiedenen Varianten gebaut. Sie basierten auf dem Massenmodell NSU Prinz 1000. Ab 1967 fiel der Zusatz „Prinz“ weg.

Der NSU 1000 und seine Folgemodelle waren für ihre Zeit sehr modern: der Motor hatte mit obenliegender Nockenwelle und Querstromzylinderkopf viel Potenzial für Leistungssteigerungen, und die Schräglenkerhinterachse mit Gummigelenken an den Rädern sorgte für sportliche Fahreigenschaften, wie sie damals sonst nur BMW und Porsche zu bieten hatten.

Bei unserem Fotomodell handelt es sich um einen NSU TT, der in über 1 ½ Jahren eigener Restaurierung vom jetzigen Eigentümer komplett erneuert wurde. Dabei erfuhr der Motor eine Überarbeitung und es wurde eine spezielle Abarth-Sportauspuffanlage montiert, so daß der Wagen gut 60 PS leistet.

Einen originalen NSU TT erkennt man an den Doppelscheinwerfern vorne, dem dazwischen angebrachten verchromter Streifen mit schwarzer Einlage mit der Beschriftung „NSU TT“, den hinteren Ausstellfenstern und die am Heck angebrachten verchromten Buchstaben „TT“. Außerdem sind hinten im Motorraum am Ansaugschacht zwei Löcher für den Ölkühler gebohrt. Durch die nur mäßige Belüftung des Motorraums neigt der Motor zum Überhitzen, weshalb die Motorhaube während der Fahrt auch aufgestellt wird.

Die ersten NSU-Nachkriegsautomobile Prinz I, Prinz II und Prinz III erinnerten noch sehr an Dreiräder. Deutlich erwachsener war der 1961 eingeführte NSU Prinz 4, optisch eine Miniatur des Chevrolet Corvair und ebenfalls mit Heckmotor ausgerüstet. Mit sagenhaften 30 PS wurde er ein unerwarteter Langzeit-Erfolg bis 1973. Als großer Bruder kam 1964 der Prinz 1000 mit längerem Bug und munteren 43 PS, die in den Versionen Prinz 1000 TT und 1000 TTS auf 70 PS wuchsen. Damit wurde der leichte Kleinwagen zum heißesten Ofen privater Rennsportler und auch als „Gebrauchter“ leider oft verheizt. Daher sind echte TT und TTS inzwischen recht selten und daher teuer gehandelt.

Bis Dezember 1972 waren etwa 196.000 NSU Prinz 1000 und NSU 1000 entstanden. Bis zur Produktionseinstellung im Juli 1972 entstanden 49.327 NSU TT mit 1,2-Liter-Motor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ/Modell: GOGGO Coupé
Baujahr: 1965
Motor: 13 PS, 250 ccm, 2-Zylinder-Zweitakter
Getriebe: 4-Gang, mechanisch, unsynchronisiert
Max. km/h: 85 km/h

Das Goggomobil (kurz: Goggo) ist ein Kleinwagen der Hans Glas GmbH, der von 1955 bis 1969 in verschiedenen Versionen hergestellt wurde. Es war der erste PKW dieses Herstellers. Er wurde Markenname sowohl für den von 1951 bis 1956 gebauten Motorroller, als auch für das Goggomobil als PKW. Von 1957 bis 1969 wurde auch eine Coupe-Variante angeboten, ein Zweisitzer mit zwei zusätzlichen Notsitzen und Panorama- Heckscheibe. Der Preis der Limousine betrug gegen Schluss der Bauzeit etwa 3.600 DM, das Coupe kostete etwa 4.000 DM.
Auf der Basis des Coupes entstand auch ein Cabrio, von dem aber nur neun Prototypen gebaut wurden. Gelegentlich auftauchende Cabrios sind in der Regel eigene Umbauten. Der Motor des Grundmodells hatte einen Hubraum von 250 ccm, so dass das Goggomobil auch von Inhabern eines Motorradführerscheins der alten Klasse 4 gefahren werden durfte. Im Heck war ein gebläsegekühlter Zweizylinder-Zweitaktmotor mit verblocktem Vierganggetriebe quer eingebaut.
Von 1955 bis 1961 wurde das Goggomobil auch in den USA verkauft. Am 30. Juni 1969, zwei Jahre und sechs Monate nachdem BMW die Hans Glas GmbH übernommen hatte, endete die Produktion
des Goggomobils. Insgesamt wurde das Fahrzeug 284.491 Mal gebaut, davon 214.313 Stück als Limousine, 66.511 als Coupe und 3.667 als Transporter.

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