Es sollte ein schöner und abwechslungsreicher Tag werden - das hatten uns die fleissigen Mitglieder des Festkomitees Mathlde, Heike, Karl und Menhard schon vorher angekündigt. Alle Erwartungen wurden weit übertroffen ! Mit tatkrätiger Unterstützung unserer lieben "N-eyländer"
Kerstin & Klaus und unseren Jugendwarten Lübbo und Sascha wurde ein wirklich tolles Erlebnis für alle mitfahrenden OOC´ler und MitfahrerInnen anderer Clubs daraus ! Insgesamt 31 Oldtimer wurden gemeldet und am Sonntag morgen waren über 70 Personen pünktlich "unterm Störtebeker" versammelt. Gleich zu Beginn gab es die erste Überraschung in Form einer "Rally-Plakette" für jedes Fahrzeug und eine "Infotüte"
mit Roadbook, Karten und Catering-Gutscheinen. Dann gings im Konvoi zum Fähranleger, wo bereits der Käfer vom Ostfriesischen Kurier auf uns wartete. Auf der Überfahrt konnten dann nicht nur die überraschten Touristen und die mitgereisten Pressevertreter ausgiebig die Fahrzeuge bewundern. Im Norderneyer Hafen wurden wir stilecht von 14 auf der Insel beheimateten Oldtimern begrüßt. Nach einem (natürlich alkoholfreien) Sekt-Empfang im Gebäude der Reederei Norden-Frisia und den ersten Kennenlerngesprächen mit den Norderneyern startete der auf jetzt 45 Oldtimer angewachsene Korso zu einer ausgedehnten Rundahrt durch die Stadt und dann bis an das östliche Inselende.

Dank der Eskorte der Polizei und der Ausnahmegenehmigung konnten wir auch die üblichen Pfade verlassen. Dabei wurden wir stilecht von der Oldie-Gruppe der Feuerwehr im LF16 - Magirus (Baujahr 1961) angeführt. Im Konvoi dürfte sich besonders der Feuerwehr-Toyota von Marion & Rolf über ein Wiedersehen gefreut haben - er war nämlich lange auf dem Norderneyer Flugplatz beheimatet. Anschliessend waren wir zum Imbiss bei der Peter Tjaden Nahverkehrs GmbH eingeladen, die ihre Neueröffnung mit einem Tag der offenen Tür feierte. Während die Besucher die Fahrzeuge besichtigen konnten, wurden wir per Bus-Shuttle zuerst in die Wartungshalle der Reederei Norden-Frisia und dann zum DGzRS - Rettungskreuzer "Bernhard Gruben" gefahren. Bei der Reederei erhielten wir einen sehr interessanten Blick "hinter die Kulissen".

Es ist beeindruckend und auch beruhigend, welche Anstrengungen unternommen werden, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Wohl keiner der Teilnehmer hätte gedacht, dass sich an Bord der Frisia IV mehrere Rettungsinseln für jeweils 150 Personen befinden. Auf der "Bernhard Gruben" mit dem Tochterboot "Johann Fidi" gab es die Gelegenheit, den Kreuzer vom Kiel bis in die Toppen zu besichtigen und die 4 Besatzungsmitglieder über ihren Einsatz für die Küstenbewohner und Gäste zu befragen. Der Kreuzer der 23,1 Meter-Klasse kann mit seinen 2700 PS auf 23 Knoten (43 km/h) beschleunigen und ist für alle Ensätze bestens ausgerüstet. Nachdem alle Fragen geduldig von der Crew beantwortet waren, sammelten sich alle wieder zur Rückfahrt in den Hafen. Dort wurden wir von den N´eyer Oldiefreunden und der Oldie-Gruppe der Feuerwehr herzlich verabschiedet.
Sogar das Martinshorn hatte "seine Stimme wiedergefunden". Wir danken ihnen, der Reederei Norden- Frisia, der Peter Tjaden Nahverkehrs GmbH, der Polizei Norderney und vor allem allen Clubmitgliedern, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben !